Wohnbauförderung EIGENHEIMSANIERUNG

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Voraussetzungen

Welche Sanierungsmaßnahmen werden gefördert?

Wie viel Förderung kann ich bekommen?

 

Ein Haus baut man für die Ewigkeit. Doch irgendwann bedarf es einer Sanierung, damit das Haus wieder heutigen Standards entspricht und wertvolle Energie nicht verloren geht. Denn durch eine thermische Sanierung wird nicht nur der Heizwärmebedarf gesenkt, sondern auch die Umwelt geschont. Darüber hinaus wird der Wert Ihres Zuhauses gesichert.

Wenn Sie in Niederösterreich ein Eigenheim sanieren, unterstützt Sie das Land Niederösterreich mit einem 3%igen Zuschuss zu Ihrem Darlehen über die Dauer von 10 Jahren. Die Zuschusshöhe ergibt sich aus den förderbaren Sanierungskosten. Der Zuschuss muss nicht zurückbezahlt werden. Somit hilft Ihnen die Eigenheimsanierung nicht nur, langfristig die monatlichen Energie-kosten zu senken, sondern unterstützt Sie auch bei der Finanzierung bzw. Rückzahlung Ihres Darlehens.

 

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen, um eine Förderung beantragen zu können?

  • Ein Antrag kann nur von einer natürlichen Person (Privathaushalt) gestellt werden.
  • Das zu sanierende Gebäude muss fertiggestellt sein. (Die Fertigstellungs-meldung muss bei der Gemeinde aufliegen.)
  • Ein Energieausweis mit den geplanten Sanierungsmaßnahmen ist be-rechnen zu lassen.
  • Ein Darlehen ist bei einem finanzierenden Institut (Bank) aufzunehmen.
  • Nach Abschluss der Arbeiten ist ein Nachweis über den Hauptwohnsitz der BewohnerInnen vorzulegen.

Hinweis: Mit den Sanierungsmaßnahmen darf erst nach Einreichung des Antrags begonnen werden! Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist eine Endabrechnung mit allen bezahlten Rechnungen zu übermitteln.

  

Welche Sanierungsmaßnahmen werden gefördert?

  • Wärmeschutzmaßnahmen an der Fassade inklusive dem Gebäude-sockel, der obersten Geschoßdecke, der Dachschräge, der Fenster und der Hauseingangstüre (inkl. Tausch derselben)
  • Dachsanierung (Dachdecker, Zimmerer, Spengler)
  • Heizsysteme
    • Heizungsanlagen mit festen biogenen Brennstoffen, kombiniert mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage
    • Wärmepumpenanlagen, kombiniert mit einer Solar- oder Photo-voltaikanlage
    • Anschluss an biogene Fernwärme oder an Fernwärme aus Kraftwärmekoppelung bzw. die Nutzung von sonstiger Abwärme
  • Anlagen zur Nutzung von Alternativenergien
    • Photovoltaikanlage
    • thermische Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung/Zusatzheizung
    • Wärmepumpe zur Warmwasseraufbereitung
    • Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Behindertengerechte Maßnahmen für besondere Wohnbedürfnisse
  • Schaffung von bis zu zwei neuen Wohnungen in bestehenden Ge-bäuden durch Auf-, Zu-, Um- und Einbauten inklusive Sanitär-, Elektro-installationen und einer innovativen, klimarelevanten Heizung

 

Wie viel Förderung kann ich bekommen?

Die Höhe des Förderungszuschusses richtet sich nach den förderbaren Sanierungsmaßnahmen (siehe Seite 13) und den dadurch entstandenen Kosten (=anerkennbare Sanierungskosten), die anhand des berechneten Energieausweises samt angeschlossenem Punktesystem bewertet werden (=förderbare Sanierungskosten).

Je höher die Verbesserung der Energiekennzahl (Heizwärmebedarf) ist und je mehr förderbare Sanierungsmaßnahmen gesetzt werden, desto mehr Punkte und letztendlich mehr Zuschuss zu Ihrem Darlehen gibt es. Und dieser Zuschuss beträgt jährlich 3 % der förderbaren Sanierungskosten über die Laufzeit von 10 Jahren.

Noch mehr erhalten für Ihren Hauskauf

Wenn Sie ein Eigenheim kaufen und dieses thermisch sanieren, können Sie einen 3%igen Zuschuss zu einem Darlehen in der Höhe von 20.000,– Euro erhalten. Das bezuschusste Darlehen kann sich um jeweils weitere 5.000,– Euro erhöhen, wenn

eine Jungfamilie das Sanierungsobjekt erwirbt und auch mit Hauptwohnsitz bewohnen wird.

• das Sanierungsobjekt im historisch gewachsenen Ortskern eines Ortes erworben wird.

Treffen alle oben genannten Punkte zu, ist an Ankaufsförderung ein 3%iger Zuschuss zu einem Darlehen von maximal 30.000,– Euro möglich. Der jeweilige Betrag wird zu den förderbaren Sanierungskosten addiert. Der Ankauf des Eigenheims darf höchstens drei Jahre vor Antragstellung um Förderung der Eigenheimsanierung liegen.

Hinweis: Wenn die Wohnnutzfläche 130 m² pro Wohnung übersteigt, werden die anerkennbaren Sanierungskosten anteilsmäßig auf 130 m² zurückgerechnet. Maximal können 500,– Euro pro m² Wohnnutzfläche an Sanierungskosten anerkannt werden. Das sind pro Wohnung höchstens 65.000,– Euro (500,- Euro x 130 m²).

 

Alle Fragen können hier vielleicht nicht beantwortet werden, daher hilft am besten der persönliche Kontakt: Unsere NÖ Wohnbau-Hotline 02742/22133 bietet kompetente und umfassende Beratung. 

Hier geht es direkt zu Ihrem Antrag!

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wohnungsförderung, Landhausplatz 1, Haus 7a, 3109 St. Pölten